Teil 1: Wo ist was auf dem Klavier?

Wenn wir uns so eine Klaviertastatur einmal genauer ansehen, fällt uns auf den ersten Blick die Anordnung der schwarzen Tasten in zweier und dreier Gruppen auf:

Die Zweiergruppe nennen wir Zwillinge, die Dreiergruppe nennen wir Drillinge. Genau wie sich die Anordnung der schwarzen Tasten immer wiederholt, wiederholen sich auch die Tonnamen ab einem bestimmten Punkt.

Zur namentlichen Bezeichnung dieser Töne verwendet man folgende Buchstaben:

A B/H C D E F G

Diese sieben Töne sind unsere STAMMTÖNE.

Die Tonnamen sind stets dieselben, nur die Tonhöhen sind unterschiedlich. Das Klavier beginnt links mit den tiefsten Tönen und ganz rechts finden wir die höchsten Töne.

Das “C” und das “F” werden wir uns nun als unsere Referenznoten merken.

Das “C” befindet sich links der Zweier-Gruppe (Zwillinge). Das “F” befindet sich links der Dreier-Gruppe (Drillinge). Alle anderen Notennamen lassen sich jetzt durch abzählen herleiten.

A B C D E F G A B C D E F G A B C D E F G

Teil 2: Noten lesen lernen

Die wichtigste Taste auf dem Klavier ist für uns das mittlere C (auch “eingestrichenes C” genannt – oder “C1”), denn von hier aus orientieren wir uns auf der Klaviatur. Das mittlere C befindet sich genau in der Mitte des Klaviers, links unter der Gruppe aus zwei schwarzen Tasten.

Die Noten werden in einem Notensystem platziert, das aus fünf Linien besteht. Dabei können die Noten sowohl auf den Linien als auch in den Zwischenräumen platziert werden. Oft reicht dieser Platz allein nicht aus und es werden für die entsprechenden Noten Hilfslinien eingefügt.

So ein Notensystem, wie wir es oben in der Abbildung sehen, besteht aus zwei Achsen: Die Zeitachse, welche wir von links nach rechts lesen und die Achse welche die Tonhöhe anzeigt. Je weiter oben die Note im Notensystem steht, umso höher ist sie.

Der Violinschlüssel

In der oberen Abbildung fehlt uns nur noch der Notenschlüssel um die Noten auch lesen zu können. Der Notenschlüssel, der dir am häufigsten begegnen wird, ist der Violinschlüssel. Der Violinschlüssel wird auch G-Schlüssel genannt, denn dieser legt fest, dass die Note, welche sich auf der zweiten Linie von unten befindet ein “G” ist. Schauen wir es uns einmal an:

Der Bassschlüssel: Lesen und Verstehen

Der Bassschlüssel ist eine spezielle Notation, die in der Musik verwendet wird, um tiefe Tonhöhen darzustellen. Er wird oft für Instrumente wie den Kontrabass, das E-Bass, das Cello, die Posaune und die tiefen Register des Klaviers verwendet. Der Bassschlüssel weist auf die Tonhöhe F hin, die sich auf der vierten Linie von unten im Notensystem befindet.
Die Verwendung des Bassschlüssels ermöglicht es, die Noten im tiefen Register des Musikstücks in einer Weise darzustellen, die den Musikern eine bequeme Lesbarkeit und Interpretation bietet.

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